Süd Lombok... Süd Lombok... Süd Lombok...

 

Süd Lombok
Die Straßen in den Südwesten Lomboks sind mittlerweile gut ausgebaut, sodass die Anfahrt von Mataram oder Lembar aus sich als sehr angenehm gestaltet. Der Preis einer Anfahrt variiert je nach Verhandlungsgeschick. Für die Fahrt von Mataram aus sollte man mit ca. 15 Euro rechnen. Es lohnt sich hierbei das billigste Taxiunternehmen zu verwenden (Bluebird) oder gleich einen privaten Fahrer zu engagieren, mit dem man den Preis vorab festlegt.

Der Südwesten Lomboks mit seinen anspruchsvollen Wellen am Desert Point (direkt bei BangkoBangko) war bis jetzt nur unter Surfern bekannt und als Ausgangspunkt für das Surfen an den Küsten des von hieraus südöstlich gelegenen Naturschutzgebiets.

Mittlerweile wurde dieses kleine Paradies aber auch von uns Tauchern entdeckt!

Und nicht nur von uns Tauchern, sondern auch von den größeren Hotelketten. In der Bucht bei Sekotong steht das 5* Hotel Sundancer mit Bungalow-Anlagen (die sowohl zur Vermietung an Touristen aber auch teilweise zum Verkauf gedacht sind) kurz vor der Vollendung. Eröffnung ist für Mitte des Jahres 2007 gedacht. (Durch den Einsatz von Sundancer wurden auch die Straßen in den Südwesten ausgebaut).

Die restlichen Grundstücke in dem Gebiet dieser kleinen Buchten sind zum Teil schon verkauft und es wird angefangen mit ihnen zu spekulieren (die Preise haben sich teilweise sogar verdoppelt).

Grund für dieses Interesse sind Pläne der Regierung für den Ausbau des Tourismus auf Lombok. Focus soll nämlich auf den Südwesten, also die Region um Sekotong, gelegt werden – einen weiteren Tourismusausbau soll es auch im Osten geben, jedoch ist hier noch nichts konkret bzw. weiteres bekannt.

Das bedeuted momentan auch, dass der Südwesten Lomboks noch als Geheimtipp gehandelt wird.

 

Süd Lombok... Süd Lombok...

 

Die Einheimischen sind noch (im Gegensatz zu Bali oder Senggigi) sehr wenig durch den Massentourismus beeinflusst, gegenüber Touristen sehr freundlich, respektvoll und manchmal sogar schüchtern – besonders Frauen gegenüber. Aus Respekt vor ihrer Religion und Kultur sollte man sich deswegen zum Beispiel nicht ohne Bikinioberteil sonnen.

Die Einwohner sprechen Sasak, Bahasa Indonesia und zum Teil auch Englisch - voraussetzten kann man dies bei den Bewohnern, die vor allem mit Touristen zu tun haben (Hotels, Schnorchelverleih, etc.). Viele arbeiten als Fischer oder auf einer der vielen Perlenfarmen (der Südwesten gehört zu den größten Perlenlieferanten Lomboks).

Wenn die Ebbe ihren niedrigsten Stand hat, kann man Frauen und Kinder beobachten, wie sie Muscheln und andere Schätze des Meeres sammeln. Nicht nur dabei, sondern auch an manchen Sonntagen kann man den Kinder beim unbefangenen Toben und Spielen im Wasser der Nachbarbucht von Sekotong zusehen und mit ihnen lachen.

Ein größerer Ort in der Umgebung ist Tawun, indem man sich mit Getränken und kleinen Snacks versorgen kann sowie die typischen Straßengerichte Lomboks probieren kann; was allerdings nicht dem empfindlichen Magen zu empfehlen ist.

Wer sich ein wirklich idyllisches Fischerdorf ansehen möchte, sei auf Medang nahe BangkoBangko verwiesen. Dieses Fischerdorf besuchen wir mit unserer Tauchschule nach Tauchgängen in der Nähe, laden aber auch Nichttaucher gern auf diesen Ausflug, zum Beispiel in Kombination mit einem Schnorchelerlebnis, ein.